Allgemein

Clubtag 2015 der Motorsportfreunde Tiefenbach

Nachdem es ja in 2014 zum MSF Clubtag ins Kellenbachtal ging, reifte bei der Jahreshauptversammlung die Idee eines weiteren „Campingwochenende“. Stephan Korn meinte mit dem Loosheimer See wäre genau der Richtige Ort für uns als Verein gefunden.

Ein entsprechender Termin war schnell gefunden, was ja bei so einem aktiven Verein und so aktiven Mitgliedern gar nicht mal so einfach ist. An dem Wochenende vom 07. – 09.08. sollte es sein. Gesagt, getan, Ute Jung übernahm die Organisation und um es vorweg zu nehmen, „Mama“ Ute hat das supergut gemacht, aber dazu später. Nachdem sie sich mit ihrem Gatten vor Ort genauesetens erkundigt hatte kam sie mit reichlich Informationen zu einer Vorstandssitzung unter anderem mit einem super Preis, es bestand neben Wohndose, Wohnmobil und Zelt sogar in einer Hütte eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden.

Nach anfänglichen, doch recht schleppenden Anmeldungen ging es dann am Wochenende zu unserem Bergrennen so richtig vorwärts, natürlich hatte Ute hier kräftig die Werbetrommel gerührt.

So setzten sich dann am 07.08. reichlich Hunsrücker in Richtung Saarland ab, man hätte meinen können eine Invasion in 3 Wellen würde über das Land herfallen, H.P. Luth machte mit seinen Buben einem Kumpel samt nachwuchs die „Vorhut“ und be-setzte schon mal das Terrain, danach schlugen die Pioniere auf, und errichteten das Basislager, bevor der Nachschubtrupp mit der Verpflegung anreiste, und immer mittendrin Mama Ute, alles organisierend, „du dahin, ihr dort, das Zelt hier, du da hin, den Platz kriegt ihr“ und immer wenn man sie was fragen wollte, ssssssssssst, war sie schon wieder unterwegens. Aber am Ende haben deutlich mehr als 40 zwei und vierbeinige MSFler ihren Platz bekommen. Auch war bereits für die ersten kühlen Getränke gesorgt.
Das war sehr wichtig, da ja zu einer guten Organisation ja auch ein super Wetter gehört, weil, der MSF kann nämlich auch Veranstaltungen machen, ohne das es regnet. Und wer sich zurückerinnern kann, an dem Wochenende war es „bombeheiß“ Natürlich hatte die Vorhut auch schon die nahe Umgebung erkundet und den See sowie die örtliche Gastronomie überprüft. Vor dem Abendessen war erst mal Feuer machen angesagt und eine Runde im See schwimmen gehörte auch dazu. Die Damen hatten für reichlich leckere Salate genommen und nachdem Fabian den Bratwurstwendemeister übernommen hatte konnte fürstlich gefuttert werden. In jeder Ecke wurden mehr oder minder wichtige Gespräche geführt, diskutiert und gespielt.
Natürlich wurde auch am Alkohol genascht und die Nacht verging wie im Flug, für den einen war es ein kurzer Flug, für den anderen ein langer, mit Düsentriebwerk oder mit Propeller, alle Varianten waren vorhanden.

Am Samstagmorgen wurde man dann von verlockendem Duft von leckerem Rührei und frisch gebrühtem Kaffe geweckt und zum Aufstehen verführt, was nicht jedem leicht viel. Aber ein Buffet, reichhaltiger wie im Hotel Hilton entschädigte dann doch alle. Es fehlte aber grade an nichts. Nach dem Frühstück war dann erst mal „Bade-tag“ angesagt, weil, samstags geht der Hunsrücker und der geneigte MSFler natürlich baden. Und zwar jeder, ob mit wenig oder viel Fell, man geht baden. Was an diesem Wochenende mehr als erfrischend war, zumal man ja in dem See auch sein Bier gut kühlen kann ( in anderen Ecken war es schon sehr warm, grins). Was wir bis dahin nicht wussten, das es im MSF auch große Seefahrer gibt und so wurde mit Ruder und Tretboot der See unsicher gemacht. Kann man nur sagen, typisch, Hauptsache mit irgend einem Fahrzeug gefahren. Nur der DLRG wollte sein Motor-boot nicht hergeben.

Da das Frühstück sehr reichhaltig und ausgiebig war, gab es dann zu Mittag eine leichte Suppe, in verschiedenen Sorten und Gefäßen. Jeder trieb das an, wozu ihm einfach grade die Lust kam, auch Nachmittagsschläfchen waren da nicht so ganz ungewöhnlich, musste man sich ja von dem vielen Essen und Sport auch mal erholen.

Die Kühlboxen brauchten auch ein wenig Erholung und so reifte in Stephan Korn ein neuer Gedanke, „irgendwie muss was zum Kühlen her“ gesagt ab an die nächste Tanke und crushed Ice geholt, danach gab es lecker kaltes und Dank Papa Baer auch warmes, er war mal schnell mit einem Spähtrupp im örtlichen Globus und hat zum Abendessen ein wenig Pfannengyros eingekauft und natürlich fachmännig zu-bereitet. Jeder aber auch jeder wurde satt. Die Nacht war auch wieder recht kurz, aber nicht ganz so kurz, da es ja am nächsten Tag wieder „auf den Hunsrück“ ging.

Nach dem Frühstück wurde alles schön verstaut und ab ging es nach Tiefenbach.
Auf dem Heimweg reifte der Gedanke, das es ja noch genügend, nun kalte Getränke und Würstchen gab, die man nicht umkommen lassen kann, also ab zu Papa Baer in den Garten, den Grill angeworfen und das Wochenende ausklingen lassen.

Am Ende kann man sagen, es war ein absolut gelungenes Wochenende an dem viel gelacht wurde und der Spaß im absoluten Vordergrund stand. Eine einhellige Stimmung herrschte und dieses Wochenende „schreit“ nach Wiederholung.

Hier geht es zur Bildergalerie: HIER KLICKEN




>>   Z u r ü c k     z u r     v o r h e r i g e n    S e i t e  <<